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Inklusionsschule: Pro & Contra

Inklusionsschule: Pro & Contra

Inklusion ist eine zentrale Aufgabe der modernen Gesellschaft, die besonders im Bildungsbereich von großer Bedeutung ist. Bildungsgerechtigkeit bedeutet Zugang zu Bildung unabhängig von sozialer Herkunft oder persönlichen Einschränkungen. Inklusive Bildung hat zum Ziel, gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit und ohne Förderbedarf durch gemeinsame Bildung zu verbessern. Dabei geht es in der Inklusionsschule nicht nur um die reine Wissensvermittlung; individuelle Förderung und Unterstützung in Hinblick auf die Ausformung starker Persönlichkeiten sind gleichwertig mit der Vermittlung von Kompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Eine Inklusionsschule soll Kindern mit und ohne Förderbedarf gleichermaßen zum Lernen befähigen. Kinder mit und ohne Behinderungen lernen in der Inklusionsschule gemeinsam. Doch die Umsetzung von Inklusion in der Schule ist mit Herausforderungen verbunden. Welche Hürden müssen genommen werden, damit Inklusion in der Schule funktioniert?

Inklusionsschule: Was bedeutet Inklusion in der Schule?

Inklusion in der Schule bedeutet gemeinsamer Unterricht für Kinder mit und ohne Behinderung mit Rücksicht auf die individuellen Ressourcen der Schüler:innen. An einer Inklusionsschule wird auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen, jedes Kind erhält die Unterstützung, die es benötigt. So werden Kinder mit Behinderungen nicht mehr an gesonderten Förderschulen unterrichtet, sondern gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung. Je nach Bedarf gibt es für einzelne Kinder Assistent:innen und im Unterricht wird durch individuelles Lerntempo, Gruppenarbeit sowie abgestimmte Lernmaterialien Rücksicht genommen. Dies erfordert besonders auf Seiten der Lehrkräfte mehr und speziell ausgebildetes Personal. Die Umsetzung von Inklusion in der Schule prägt Schüler:innen in ihrer Entwicklung und fördert die Entwicklung sozialer Kompetenzen. Die Inklusionsschule verhindert den Aufbau von Barrieren im Umgang miteinander und schult Kinder in der Verantwortungsübernahme für ihre Mitmenschen.

Inklusionsschule, Kindergruppe

Welche Chancen und Schwierigkeiten bringt eine Inklusionsschule mit sich?

Der gemeinsame Unterricht an einer Inklusionsschule bedeutet für Kinder mit Förderbedarf, dass sie von den Kindern ohne Förderbedarf profitieren können und durch diese mehr lernen. Dabei lernen die Kinder ohne Förderbedarf aber nicht weniger, sondern profitieren ebenfalls von einer vielfältigen Lernsituation. Die Schüler:innen bremsen sich durch Inklusion in der Schule also nicht gegenseitig durch die unterschiedlichen Lerntempi aus, sie ziehen vielmehr einen Vorteil aus dieser Situation.

Die Sorge, leistungsstarke Kinder könnten dennoch nicht ausreichend gefördert werden, ist dabei unbegründet. In einer Inklusionsschule wird auf die emotionale Reife und das Lerntempo jedes Kindes Rücksicht genommen, was Kindern mit und ohne Förderbedarf zugutekommt. Die Schüler:innen einer Inklusionsschule profitieren gegenseitig voneinander, indem sie die Stärken der anderen kennenlernen und ihre eigenen in einem heterogenen Klassenumfeld einbringen können.

Die Inklusionsschule weist einen anderen Finanzierungsbedarf als eine staatliche Regelschule auf. Zusätzliche Lehrkräfte sowie pädagogisches Personal werden für eine umfassende und individuelle Betreuung der Schüler:innen benötigt. Die Finanzierung einer Inklusionsschule mit dem gleichen Maß an Unterstützung wie in einer Förderschule ist schwer zu realisieren. Langfristig gesehen ist es jedoch weniger kostenintensiv, Schüler:innen mit Förderbedarf von Beginn an so auszubilden, wie Schüler:innen ohne. Auf lange Sicht sind nachträgliche Qualifikationen und die Erhaltung verschiedener Schultypen teurer als der Ausbau von Inklusionsschulen. Personelle Ressourcen sind jedoch knapp, sodass die eigentliche Inklusion in der Schule (noch) nicht in Regelschulen stattfinden kann.

Um allen Kindern in einer Inklusionsschule gerecht werden zu können, müssen Schul- und Unterrichtskonzepte flexibel auf die individuellen Bedürfnisse anpassbar sein. Die unterschiedlichen Fähigkeiten müssen gleichermaßen gefördert werden. Zentral ist dabei in der Inklusionsschule, Kinder mit Förderbedarf nicht in gesonderten Einrichtungen zu separieren. Damit sie teilhaben können und trotzdem angemessen gefördert werden, ist der gemeinsame Unterricht in einer Inklusionsschule mit entsprechenden Fördermöglichkeiten zu gestalten. Die Entwicklung und Umsetzung solcher Konzepte sind aufgrund der personellen Situation an den Schulen aktuell schwierig.

Wichtig beim Thema Inklusionsschule ist besonders der Umgang miteinander. Kinder, die durch Inklusion in der Schule selbstverständlichen Kontakt zueinander haben, entwickeln keine Berührungsängste oder Barrieren. So haben Diskriminierung und Ausgrenzung von Kindern mit Förderbedarf keine Chance. Die Vielfalt der Gesellschaft muss in den Schulen repräsentiert sein, damit Inklusion funktioniert.

Inklusionsschule, Kinder halten ihre Hände in die Mitte

Wie kann Inklusion in der Schule funktionieren?

Inklusion in der Schule kann nur funktionieren, wenn entsprechende Voraussetzungen geschaffen werden. Lehrkräfte und pädagogisches Personal muss entsprechend ausgebildet und vorhanden sein, aber auch finanzieller Rückhalt und die Schaffung von speziellen Unterrichtskonzepten sind wichtig. Damit eine Inklusionsschule funktionieren kann, braucht es die richtige Einstellung von Kindern, Eltern und Lehrpersonal. Nur wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten, kann die Inklusionsschule funktionieren und einen wichtigen Teil zur Inklusion in der Gesellschaft beitragen.

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