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5 Tipps rund um den Schulwechsel

5 Tipps rund um den Schulwechsel

Ein Schulwechsel kann viele Gründe haben und läuft nicht immer reibungslos ab. Schlechte Noten, Mobbing, Krankheit oder psychische Probleme sind nur einige der Anlässe, die es manchmal notwendig machen, die Schule zu wechseln – bisweilen sogar mitten im Schuljahr. Auch der Umzug in eine andere Stadt kommt häufig vor und ist nahezu unausweichlich mit einem Schulwechsel verbunden. Je nach Ausgangslage der Betroffenen kann der Wechsel in eine neue Schule sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben und zuweilen eine schwierige Zeit für den oder die Schüler:in bedeutet. Wir haben hilfreiche Tipps gesammelt, wie du dein Kind bei einem Schulwechsel unterstützen kannst und worauf du beim Schule wechseln unbedingt achten solltest!

Welche Probleme können durch einen Schulwechsel entstehen?

Für viele Kinder bedeutet ein Schulwechsel vor allem Folgendes: Der Verlust von Klassenkameradinnen und Klassenkameraden, Freundinnen und Freunden und einem sozialen Umfeld, in dem sich das Kind wohlfühlt. Durch einen Schulwechsel werden Kinder häufig aus bestehenden Strukturen herausgerissen und müssen sich an eine neue Situation anpassen. Das stellt sie vor viele neue Herausforderungen, denn die Schulzeit und die dort geknüpften Freundschaften und Beziehungen zu Gleichaltrigen sind für Kinder besonders prägend. Ein Schulwechsel kann die Kindheit und Jugend von Schülerinnen und  Schülern leicht in Chaos versetzen und läuft nicht immer reibungslos ab. Insbesondere bei einem Umzug in eine andere Stadt werden die Verbindungen zu Freundinnen und Freunden sowie Mitschülerinnen und Mitschülern erst einmal gekappt und Schüler:innen müssen sich ein neues soziales Umfeld suchen. Infolgedessen kann es zum Beispiel zu Schulangst, sozialem Rückzug oder sogar zu Depressionen kommen.

Ein Schulwechsel muss jedoch nicht immer negativ sein. Wer zum Beispiel in seiner bisherigen Schule Erfahrungen mit Mobbing gemacht hat, erhält durch den Wechsel in eine neue Schule die Möglichkeit, noch einmal ganz von vorne anzufangen und die schlechten Erinnerungen an alte Peiniger:innen hinter sich zu lassen. Auch ein zu großer Noten- und Leistungsdruck ist einer der Gründe für einen Schulwechsel. Betroffene empfinden bisweilen sogar Erleichterung, da durch den Schulwechsel ein Großteil des Leistungsdruckes und Schulstresses von ihnen abfällt und sie im Unterricht wieder besser Anschluss finden.

Andersherum kann aber auch der Wechsel in eine höhere Schulform dafür sorgen, dass das Kind besser gefördert wird und mehr Spaß am Lernen entwickelt, da das Leistungsniveau nun dem eigenen Lernbedarf entspricht. Ein Schulwechsel sollte daher immer vor dem persönlichen Hintergrund des Kindes betrachtet werden und seine individuellen Bedürfnisse so gut es geht mit einbeziehen.

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Wie kann ich mein Kind unterstützen? 5 Tipps zum Schulwechsel

Viele der unliebsamen Auswirkungen eines Schulwechsels lassen sich allerdings mit den richtigen Tipps leicht verhindern oder zumindest reduzieren, wobei die Eltern dabei eine wichtige Rolle spielen. In der schwierigen Anfangsphase an der neuen Schule können sie helfen, indem sie so gut es geht für ihre Kinder da sind und sie tatkräftig bei allem unterstützen. Wie genau das funktioniert, haben wir für dich in 5 hilfreichen Tipps zusammengetragen!

  1. Zunächst sollten Eltern stets ein offenes Ohr für alle Probleme ihrer Kinder haben, die sich während des Schulwechsels anhäufen. Die richtige Kommunikation zwischen Eltern und Kindern sorgt dafür, dass die sowieso schon schwierige Phase nicht auch noch mit Streitigkeiten innerhalb der Familie verbunden ist.
  2. Wir empfehlen zudem, auch bei einem Umzug den Kontakt zu den Freundinnen und Freunden und ehemaligen Mitschülerinnen und  Mitschülern nicht abreißen zu lassen und Telefonate oder Besuche für die Kinder zu organisieren.
  3. Für die Anfangszeit kann es außerdem sinnvoll sein, den Schulweg gemeinsam zu meistern und die Kinder morgens zur Schule zu bringen und nachmittags wieder abzuholen. Dadurch fühlen sie sich nicht einsam, wenn noch keine engen Freundschaften mit Klassenkameradinnen und Klassenkameraden geschlossen wurden.
  4. Außerdem sollten Eltern ihre Kinder ermutigen, nach dem Schulwechsel Kontakte zu knüpfen und neue Freundinnen und Freunde zu finden. Eltern von jüngeren Kindern können diese zusätzlich außerschulisch unterstützen, indem sie Spieltreffen organisieren oder in Kontakt mit den Eltern von Klassenkameradinnen und Klassenkameraden treten. Denn insbesondere diese zwischenmenschlichen Beziehungen helfen dabei, sich nach einem Schulwechsel möglichst schnell an der neuen Schule zurecht zu finden.
  5. Auch Geschwister können dazu beitragen, dass der Schulwechsel leichter fällt. Vor allem ältere Schwestern oder Brüder, die an derselben Schule sind, bieten ein vertrautes Gesicht in der neuen Umgebung und können die ersten Tage und Wochen an der neuen Schule erleichtern.
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Ist ein Schulwechsel wirklich immer notwendig?

Der oder die Neue in der Schule zu sein, ist nie besonders schön. Ein Schulwechsel sollte daher immer gut überlegt sein und die Entscheidung für eine neue Schule niemals leichtfertig getroffen werden. Häufige Probleme, wie zum Beispiel schlechte Noten, lassen sich in vielen Fällen auch ohne einen Schulwechsel lösen. Oft reicht eine professionelle Nachhilfe als schulische Unterstützung bereits aus, damit sich das Leistungsniveau wieder stabilisiert.

In manchen Fällen, wie zum Beispiel bei einem notwendigen Umzug, lässt sich ein Schulwechsel jedoch nicht verhindern oder erweist sich manchmal sogar als Chance für den oder die Schüler:in. Besondere Ausnahmen sind zum Beispiel große Schwierigkeiten an der alten Schule, wozu unter anderem extremer Schulstress oder Mobbing zählen. In jedem Fall ist der Wechsel an eine neue Schule jedoch keine leichte Zeit für Schüler:innen und und sie sind dabei nicht zuletzt auf die Unterstützung ihrer Eltern angewiesen.

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